Das Öl und das Meer

Politisch absolut Unkorrekt: Die ganze Katastrophe rund um die versunkene Ölplattform im Golf von Mexiko hat auch eine kreative Seite.

Die Bilder mit denen die Onlinemedien ihre Artikel illustrieren sind derzeit aller erster Sahne. Besonders die Gegenlichtaufnahmen, die all den Stahl und die schmutzigen Schläuche der Industrieschiffe und Plattformen gegen die wogende See stellen, sind einfach grandios. Im Hintergrund am besten noch ein einsames verlorenes Schiff oder ein abdrehender Helikopter.

Dann die Bilder von endlosen Ölsperren oder verdreckten Küstenabschnitten mit einer unscharfen Person im Vordergrund – wahlweise in verzweifelter ratloser Pose oder in Gummistiefeln/Ganzkörperanzug bei der Arbeit. Da lässt sich das fotografische Können voll einbringen.

Man merkt förmlich, dass sich die Fotografen in dieser ungewöhnlichen Situation austoben. Da entsteht bestimmt irgendwo das Bild des Jahres. Stern oder Spiegel – ich weiß grad nicht welche der beiden Zeitschriften – sind doch bekannt für mehrseitige Bilderfolgen. Ist da schon ein entsprechender Artikel im Handel gewesen?

Von allen Bildern, die ich über Google News gefunden habe, gefallen mir diese beiden aus der Zeit (bzw. dort aus der Sidebar) am besten.

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