Mit knapp 25€ pro Nase war der Messebesuch nicht mit großen Kosten verbunden. Allerdings ist die lange Autofahrt und das ganze Chaos rund um die Messe schon sehr anstrengend. Für einen Besucher, der sich nur nach den Neuheiten des nächsten Jahres umschauen möchte, wurde einfach zu wenig geboten, als dass ich mich auch im nächsten Jahr wieder auf den Weg machen würde.
Ein klares Messekonzept konnte ich eigentlich nicht erkennen: Auf der einen Seite standen die großen – für mich weitgehend uninteressanten – Hallen mit Software und Hardware für große Unternehmen. Und auf dem Weg zu den Hallen, in denen Unterhaltungselektronik mit großem Aufwand in Szene gesetzt wurde, watete man durch Massen von Billig-Produzenten.
Wahrscheinlich bin ich einfach mit den falschen Erwartungen zur Cebit gefahren und bin besser auf der Hobbytronic aufgehoben.
Dabei würde mich brennend interessieren, welchen Eindruck nun die echten „Fach“-Besucher von der Messe mitgenommen haben. Kennt da jemand eine gute Quelle?















Nach weiteren Hallen mit Spezial-Softwarelösungen wurde zunehmend (kabellose) Netzwerktechnik ausgestellt. CAT-Kabel in allen Farben und Kategorien – Router, Accesspoints, Patchpanel und Adapter in SOHO Ausführung oder viel eindrucksvoller in 19 Zoll Bauweise.
Eine Halle weiter buhlten die Server-Konstrukteure um ihre Kundschaft. Dabei verblüffte mich vor allem die große Zahl an klassischem 19 Zoll 1HE Gehäusen. Gehört die Zukunft nicht den ultra-kompakten Blades bzw. ähnlich konzipierten Einschüben? Zumindest hatte ich das anhand den IT Meldungen der letzten 2 Jahre vermutet.
Die Cebit hat begonnen und die ersten Informationen und Bilder trudeln über die gängigen Kanäle ein. Auf die letzte Minute konnte ich mir heute Abend im Supermarkt noch mein Care-Paket für den anstrengenden Tag morgen zusammen suchen. Um kurz vor 7 treffen meine Mitfahrer am Solingen Hauptbahnhof mit dem Zug ein und wechseln zu mir ins Auto.