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eBay: Groß, schwer und voller Technik

Ich hab mal wieder etwas auf eBay geschossen und zwei Tage später (heute) abgeholt. Mit zwei Personen geschleppt, passte das Ungetüm gerade so in meinen Kofferraum. Das dürfte auch auf den Bildern mehr als deutlich werden. 😉

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Der Innenraum ist noch ziemlich verdreckt und so mancher Lüfter hat seine besten Zeiten hinter sich – zum Glück ändert das nichts an den Kostbarkeiten, die darin entdeckt werden wollen.

  • SuperMicro P3TDLE
  • 2x Pentium III 1266Mhz
  • 2GB ECC SD-RAM
  • ICP RAID Controller GDT8123RZ (mit 128MB PC133 SDRAM)
  • 2x Quantum Atlas 10.000 rpm 18GB
  • Streamer Tandberg Data SLR100 50/100GB
  • Redundantes Netzteil mit 2x 400W
  • Windows 2000 Server mit 5 Clients

Dann natürlich dieses unglaubliche Gehäuse, das wohl so mancher Modder gerne in seinen Fingern hätte. 😉 66cm hoch, 36cm breit, 60cm tief und unglaublich schwer, da komplett aus dickem Stahlblech. Das vorinstallierte W2k bootet auch gleich vom Raid1, was will man mehr. *freu*

Ich kann meine Veranlagung zum „Jäger und Sammler“ einfach nicht leugnen.

Den ersten Kommentar kann ich bereits abgeben: Betreibe niemals ein Hotswap-Netzteil mit nur einem Stromanschluss, wenn dir dein Gehör lieb und teuer ist!

Den Auktionspreis habe ich übrigens mit dem Verkauf der Windowslizenz wieder drin. 😉

Cebit 2008 Teil 4 – Netzwerktechnik und Server

NetzwerkschrankNach weiteren Hallen mit Spezial-Softwarelösungen wurde zunehmend (kabellose) Netzwerktechnik ausgestellt. CAT-Kabel in allen Farben und Kategorien – Router, Accesspoints, Patchpanel und Adapter in SOHO Ausführung oder viel eindrucksvoller in 19 Zoll Bauweise.

Mal abgesehen von den Herstellern von optischen Übertragungswegen haben die hier ansässigen Firmen aber alle das Problem, dass sich ihre Produkte oft nur durch einen neuen Buchstaben im Übertragungsstandard von der vorherigen Serie unterscheiden. Die Gehäuseformen haben sich im Lauf der Jahre auch bewährt – zum Staunen reicht das dem touristischen Messebesucher leider nicht mehr. Alles schon bekannt, auch wenn findige Ingenieure in zahlreichen Überstunden ihr ganzes Können darin verarbeitet haben mögen.

NetzwerkschrankEine Halle weiter buhlten die Server-Konstrukteure um ihre Kundschaft. Dabei verblüffte mich vor allem die große Zahl an klassischem 19 Zoll 1HE Gehäusen. Gehört die Zukunft nicht den ultra-kompakten Blades bzw. ähnlich konzipierten Einschüben? Zumindest hatte ich das anhand den IT Meldungen der letzten 2 Jahre vermutet.

Aber auch hier:
Schnellere Mehrkern-CPUs, mehr RAM, durchdachtere Kühlung vs. stromsparende passiv-gekühlte eingebettete Systeme.

Besonders aufwendige Modelle hatten die Anbieter von biometrischen Zugangsystemen und RFID Druckern/Lesern aufgefahren. Koffer wurden auf einem Förderband durch ein Lesegerät geführt und Paletten vollautomatisch mit Lagerinformationen versehen. Durchaus interessant, da ja nicht auszuschließen ist, das ich später im Beruf mit solchen Systemen in Berührung komme. Fotos von der Technik durfte ich dort aber leider nicht machen.

Auch an jeder Ecke zu finden: Storagetower in allen Größen und Farben, NAS oder SAN.

Counterstrike – oder auch nicht

Früher ging ich mit Counterstrike online und wurde auf fast jedem Server von den „PROs“ auf frustrierende Art und Weise darauf hingewiesen, wie schlecht ich doch in diesem Spiel bin – was mich aber nicht weiter störte. 🙂

Der Ausflug in die Serverliste sah heute ganz anders aus. Bei 4 von 6 Servern musste ich mir etliche Megabyte an zusätzlichen Daten herunter laden – meist Sounddateien und zusätzliche Modelle. Im Spiel musste ich fast jedes Mal feststellen, dass sich die Spielmechanik grundsätzlich vom Normalzustand unterschied.

Auf Server 1 wurde vom Startpunkt aus durch Kisten und Wände auf einen unsichtbaren Feind geschossen. Bevor ich die groteske Szene verlassen konnte wurde ich von einem Scharfschützen erlegt.

Server 2 hatte dieses Manko zwar nicht, dafür war die Laufgeschwindigkeit so gesteigert, dass ich nicht einmal bis zur ersten Häuserecke überlebte – ohne jeglichen zeitraubenden Einkauf versteht sich.

Server 3 verließ ich, weil sich Entführer und Polizeikräfte bis zum erzwungenen Ende der Runde an einem Synchrontanz in Zielgebiet versuchten.

Server 4 musste ich verlassen, weil ich ohne Pause auf einer mir unbekannten asiatischen Sprache über die Voice-Funktion beim Namen gerufen wurde (gefolgt von vielstimmigem Lachen) und ich mangels Headset und Geduld nach wenigen Minuten die Nerven verlor.

Server 5 & 6 dagegen hatten hervorragende Pings und mir bekannte Karten in der Rotation, aber ein grundlegenderes Problem:
Ich war mutterseelenallein.

CS scheint inzwischen wirklich nur noch der Ort zu sein, um nach einer anstrengenden Partie CS:Source mit seinen Kumpels Fun-Maps und Mods auszuprobieren.

Mod-freier Server für einen (Wieder-)Anfänger dringend gesucht!