Film: Vollidiot

Sneaktime. Der Film selber ist gar nicht mal das Erzählenswerteste des Abends gewesen. Dazu aber später mehr.

Simon Peters (Oliver Pocher) steckt in einer größeren Lebenskrise. Seine Freundin ist weg, die Schulden stehen ihm bis zum Hals und sein Job im Telefonladen ohne Namen langweilt ihn zutiefst. Dann verliebt er sich in die Kaffeefachkraft Marcia aus der „All American Coffee Company“ und beginnt ihr Herz zu erobern. Dabei greift er tief in die eigene Trickkiste. Mit dümmlichen Sprüchen, viel Alkohol und einem Fuß in jedem verfügbaren Fettnäpfchen hat es doch bisher immer geklappt. Seine besten Freunde haben es wahrlich nicht leicht …

Der Film ist eine ganz brauchbare deutsche Komödie mit starkem Hang zum Blödsinn. Da ich Oliver Pocher aus dem TV so gut wie gar nicht kenne, mag ich nicht beurteilen, ob viele der Gags auf den einen oder anderen Zuschauer etwas altbacken daherkommen. Die Befürchtung, einen Hauptdarsteller auf dem Niveau „Erkan & Stefan“ einen ganzen Film hin durch ertragen zu müssen, hat sich aber zum Glück nicht erfüllt. Großes Kino war es zwar auch nicht, aber Menschen, die sich in Pochers Art von Humor wiederfinden, werden schon ihren Spass haben. Ein Film für die preiswerten Kinotage.

4,4 / 6 Sternen

kleine Anekdote aus der Vorstellung:
Kurz vor Beginn der Trailer stieg ein Kinomitarbeiter auf die schmale Tribüne vor der Leinwand und verloste mit großem Trara (und unter lauter Sabotage der ungeduldigen Besucher) eine Hand voll Kinokarten. Nun dürft ihr dreimal raten, welchen Film sich die glücklichen Gewinner kostenfrei anschauen dürfen … 🙂

Ein Gedanke zu „Film: Vollidiot

  1. Pingback: Caracasa - You may say I’m a dreamer » Film: Sunshine

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